08FeuerNartenstrHarburg - Da haben sich viele Bezirksabgeordnete gewundert. In der lichterloh (Foto) abgebrannten Lagerhalle in der Nartenstraße war die Lagerung Getränke, Kurzwaren und Drogerieartikel. So steht es in den vom Baudezernent

Jörg Penner rausgesuchten Dokumenten. Die sind allerdings von 1967.Neuere Unterlagen liegen dem Bezirksamt nicht vor.

Es wird aber nicht ausgeschlossen, dass es neuere Genehmigungen von Fachbehörden gibt. Die liegen dem Bezirksamt aber auch nicht vor. Zu dem Betreiber der abgebrannten Halle, in der nach bisherigen Erkenntnissen Kautschuk, Latexprodukte und Heizöl gelagert waren, hat das Bezirksamt bislang keinen direkten Kontakt. Juristen halten das Verhalten nicht für ungeschickt. Jede Äußerung könnte Haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Und die werden beträchtlich sein.

Allein die Reinigung der öffentlichen Bereiche, also der Nartenstraße, wird mit mehreren hunderttausend Euro beziffert. Die Arbeiten selbst gehen voran. Die Tankstelle ist mittlerweile wieder kautschukfrei. Man kann dort wieder Sprit zapfen. Die Nartenstraße selbst wird noch die Woche gesperrt bleiben. Auch wenn die Fahrbahn wieder sauber ist müssen noch die Siele und Versorgungsleitungen überprüft werden. zv