120102NVerbotHausbruch - Keine Nutten, keine Sex-Shops, keine Spielhallen. Keine Wettbüros und kein Einzelhandel. Das sehen die abgeänderte Bebauungspläne für Hausbruch 12, Hausbruch 19/ Heimfeld 26 und Hausbruch 29 vor,

die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Bereiche befinden sich nördlich der Cuxhavener Straße nahe der Autobahnüberführung im Gewerbegebiet Försterkamp. Hier steht der ehemalige Laden von Eisen-Wolff leer.


"Mit den Änderungsverfahren zu den Bebauungsplänen sollen in den Gewerbegebieten des Änderungsbereichs insbesondere die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Erhalt sowie die Entwicklung der Betriebe mit gewerblicher Nutzung, z.B. des Handwerks und des produzierenden oder verarbeitenden Gewerbes geschaffen werden. Ziel ist der Ausschluss von zentrenschädigenden Einzelhandelsnutzungen und von Einzelhandel für die Nahversorgung, um die Sicherung und Stärkung einer verbrauchernahen Versorgung des Harburger Zentrums, des Bezirksentlastungszentrums Neugraben sowie der lokalen Zentren in Neuwiedenthal und Fischbek zu fördern. Des Weiteren sollen Spielhallen und ähnliche Unternehmen im Sinne von § 33 i der Gewerbeordnung, Wettbüros, Bordelle und bordellartige Betriebe sowie Vorführ- und Geschäftsräume, deren Zweck auf Darstellungen oder Handlungen mit sexuellem Charakter ausgerichtet ist, nicht zugelassen werden, da sie den Erhalt und der Entwicklung einer gewerblichen Nutzung, z.B. von Betrieben des Handwerks und des produzierenden oder verarbeitenden Gewerbes entgegenstehen", heißt es in den Stellungnahme der Behörde.

Der wirkliche Hintergrund ist aber die Ansiedlung von Supermärkten und Einzelhandelsgeschäften zu verhindern. Die Politiker wollen weder weitere Discounter, Vollversorger oder Einzelhändler in diesem Gebiet.

Die Bebauungsplanentwürfe können ab sofort bis zum 2. Februar im Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Harburger Rathausplatz 4, III. Stock, von montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr eingesehen werden. zv