Juergen_07Harburg - Die GAL stellt sich hinter die Forderung Harburger Schulleiter, die in einer gemeinsamen Erklärung eine kurzfristige Verbesserung der Bau- und Raumsituation fordern. Sie wollen die kurzfristige Wiederaufnahme der im Vertrag von 2007 beschriebenen und fest finanzierten Bau- und Sanierungsmaßnahmen der Harburger Schulen mit der GWG-Gewerbe, die Bereitstellung von rund 100 Millionen Euro für zusätzlich erforderliche Unterrichtsflächen an allen 49  Schulstandorten im Bezirk und die unverzügliche Aufnahme der Planungen und Arbeiten an den 13 Schulen, die im Jahr 2012 zusätzlich in die Obhut der GWG-Gewerbe übergehen. Dabei betonten die Schulleiter die miesen Rahmenbedingungen. Der Bezirk Harburg habe neben dem Bezirk Mitte die größten sozialen Lasten in ganz Hamburg zu tragen, wie die verfügbaren Daten zu Migrationshintergrund, Alleinerziehenden, Sozialhilfeleistungen, geringem Einkommen oder Jugendarbeitslosigkeit belegen. Das sei Grund genug, besonders in die Entwicklung und Gestaltung der Schulen im Bezirk Harburg zu investieren.

„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten darf man die Schulen am wenigsten vernachlässigen", meint Jürgen Marek (Foto), Bildungspolitischer Sprecher der GAL-Fraktion. "Von ihnen hängt es mit davon ab, ob die Probleme der Gegenwart und Zukunft bewältigt werden können. Architektur und Raumangebote können Schule verändern, Lernen unterstützen, das Miteinander beflügeln. Der Schulraum ist als dritter Pädagoge von großer Bedeutung, der die Entwicklungen und Prozesse entscheidend beeinflusst und zum Gelingen der Schulentwicklung beiträgt.“ zv