111213AbrissHeimfeld - Abrissbagger sind im Krankenhaus Harburg in Aktion. Markante Punkte wie die alte Pförtnerloge und das gegenüber liegende Gebäude an der Zufahrt sind weggerissen. Auch das kastenförmige Haus vor der Zentralen

Notaufnahme (ZNA), in dem die Pathologie war, ist ein Fall für die Abrissbagger. Die Gebäude machen Platz für Neues. Bis Ende 2013 soll ein Neubau, das Haus 8A, fertiggstellt sein. Das Flachdachgebäude mit sechs Geschossen schließt an die Räume der heutigen ZNA an und erstreckt sich Richtung Einfahrt.

Ein Jahr vorher, Ende 2012 soll bereits die neue Energiezentrale eingeweiht werden. Noch früher sollen der Anbau der Psychiatrie und eine neue Station für das Notarzteinsatzfahrzeug bezogen werden. Geplant ist auch eine komplett neue Außenbeleuchtung in den Außenbereichen. Dort wird energiesparende LED-Technik eingesetzt.

Die Baumaßnahmen gehören zu der Neustrukturierung des Krankenhauses. Kernpunkt ist dabei das Haus 8A, in das die erweiterte ZNA, das Wundzentrum, das Chest Pain Unit - dahnter verbirgt sich ein Diagnosezentrum für die schnelle Erkennung von akuten Herzerkrankungen, das Gefäßzentrum und mehrere Stationen, darunter auch die Intensivstation.

Die Kosten für die Neubauten werden sich Asklepios und die Stadt Hamburg teilen. zv