111208Bruecke1Neuenfelde - Die Klappbrücke über dem Estesperrwerk wird noch Wochen offen bleiben. Davon geht man bei Hamburg Port Authority aus. Wenn die Arbeiten gut laufen, so hofft man dort, kann die Straße über das Sperrwerk noch vor

Jahresende wieder freigeben werden. Genauere Angaben sind aber erst nach weiteren Untersuchungen des Schadens möglich. Zusätzlich ist der Zeitplan abhängig von der Witterung der kommenden Wochen.

 

Im Mittelpunkt steht für HPA momentan die Sicherung des in Schieflage hängenden Tores. Zunächst haben Mitarbeiter das über 160-Tonnen schwere Stemmtor mit mehreren Kettenzügen gesichert und stabilisiert. In den kommenden Tagen wird dann von einem Gerüstturm aus eine Stützkonstruktion aus Stahlträgern für das schiefhängende Tor errichtet. Erst im Anschluss daran können Taucher an die Schadensstelle, um die Unfallursache zu finden.

Wenn das Tor fixiert ist, kann nach momentanem Planungsstand die Klappbrücke von dem beschädigten Tor gehoben werden und soll nach ersten Reparaturen wieder voll einsetzbar sein. Wann die HPA das Sperrwerk wieder für die Schifffahrt freigegeben kann, lässt sich erst abschätzen, wenn die Schäden am Stemmtor genau ermittelt sind. dl