111207ForstEißendorf – Nicht wundern, wenn es in diesen Tagen in der Eißendorfer Haake wie „Kraut und Rüben“ aussieht. Zurzeit finden dort umfangreichere Holzeinschlagarbeiten im Rahmen von erforderlichen Durchforstungsmaßnahmen

statt. Vor allem Nadelbäume werden gefällt, damit es wieder besser gemischte Waldbestände gibt. Nur so bekommen Buchen, Eichen und andere Laubbäume günstige Startbedingungen.

 

Die Arbeiten dafür sind nicht ohne den Einsatz von großen Forstmaschinen möglich. Die letzten Tage war eine Forstspezialmaschine, ein sogenannter Holzvollernter im Einsatz. Dessen Arbeiten sind zwar beendet, jedoch muss nun noch das aufgearbeitete Holz aus dem Bestand mit schwerem Gerät abtransportiert werden.

„Hierbei sind Schäden an den Wegen leider nicht immer zu vermeiden, vor allem dann, wenn wie zurzeit, sehr regnerisches Wetter vorherrscht“, sagt der Revierförster Eißendorf, Bernd Schulze. „Wir bitten daher unsere Waldbesucher um Verständnis, verbunden mit dem Versprechen, dass spätestens nach der Abfuhr des Holzes, die Hauptwege unseres Reviers wieder schnellstmöglich entsprechend hergerichtet werden.“

Da muss sein Team aber in die Hände spucken. Das Forstrevier Eißendorf umfasst rund 512 Hektar und besteht aus den Revierteilen Im Stuck, Eißendorfer Sunder, Heimfelder Holz und südliche Haake. Es umfasst rund 40 Kilometer Wanderwege und 10 Kilometer Reitwege. zv