111206BusHarburg - Der verstärkten Nachfrage der Buslinie 443 können weder der HVV noch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation zur Zeit Rechnung tragen. So geht es aus der Stellungnahme der Fachbehörde, auf den

Antrag der FDP zur Verstärkung der Buslinie 443 hervor. „Nach dem Motto voll ist es und bleibt es und wir schauen weiterhin zu“, ärgert sich der Fraktionsvorsitzende Carsten Schuster.

 

Während in Winterhude oder Barmbek, mit dem neuen Fahrplan mehr Busse eingesetzt werden, und der HVV damit stolz auf seiner Internetseite wirbt, kommt es für die Harburger nur zu einer Minimallösung.

Das ist ein Tausch der Linienführung 143 und 443 ab dem Ehestorfer Weg. "Das Ergebnis ist, dass es einige wenige Fahrten mehr Richtung Heimfeld gibt", sagt Schuster. An der Taktung ändere sich nichts. „In Anbetracht der zu erwartenden  starken Verkehrsbehinderungen für alle Autofahrer aus dem Süderelbe-Raum in den kommenden Monaten werden sicherlich noch mehr Pendler auf den ÖPNV ausweichen“, so Schuster. Es dürfte nach seiner Einschätzung noch enger in den Bussen werden. zv