111130DRKHarburg - Mit Hilfsgütern im Wert von 25.000 Euro machen sich am Freitag Harald Krebs, Betriebsleiter des DRK-Rettungsdienstes, und sein Kollege Eckehard Blechner auf den Weg nach Lettland.

1.000 Kilometer werden beide zurücklegen, bevor sie in Riga ankommen. "Wir werden über Schweden fahren und von dort mit der Fähre nach Ventspils übersetzen", erzählt Krebs. Die Spenden, die sie in ihrem Kleintransporter und Hänger haben, sind für die Kollegen vom Lettischen Roten Kreuz bestimmt.

Über die Gesundheitsstationen in Riga und Jurmala, sowie über die Obdachlosenunterkunft werden die Sachen, darunter Reinigungs- und Desinfektionsmittel, medizinisches Verbrauchsmaterial und Lebensmittel, an Bedrüftige verteilt oder dort eingesetzt. "Es sind vor allem ältere Menschen, Behinderte, alleinerziehende Mütter oder Wohnungslose, denen geholfen wird", sagt Krebs.

 

Der Hilfstgütertransport wird regelmäßig durchgeführt. Seit 2005 verbindet das DRK-Harburg und das Rote Kreuz in Riga eine Partnerschaft. zv