111109BaumHarburg - Sie ist ein zuverlässiger Vorbote der Weihnachtszeit. Schon geschmückt steht vor dem Rathaus die große Tanne. Um sie herum wird bald der Harburger Weihnachtsmarkt stehen. Es ist der erste Weihnachtsmarkt,

der hamburgweit seine Pforten öffnet. Vom 18. November bis zum Tag vor Heiligabend werden Lichter, Mandelgeruch und Glühweinduft die Harburger in weihnachtliche Stimmung versetzen. Das Programm ist ganz auf Familien und Kinder abgestimmt. Glühwein-, Wurst- und Bierstände bieten dem Rest der Welt Weihnachtsmarktstimmung.

 

Jeden Tag wird dort etwas los sein. Am 3. und 4. Dezember und am 10. und 11. Dezember soll ein großes Lebkuchenhaus entstehen, das von Kindern gebaut wird. Eine schöne Tradition ist es auch, dass die Kinder am 5. Dezember ihre Schuhe abgeben und über Nacht vom Nikolaus füllen lassen können. Ein Schnitzer wird Eisfiguren herstellen. Ab dem 25. November wird täglich um 18 Uhr der Turmbläser aus den Fenstern des Rathauses zu hören sein.

Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein Türchen des großen Adventskalenders geöffnet und das Geschenk an ein Kind verlost. "Wir besinnen uns auf das, was zu Weihnachten gehört", sagt Anne-Kathrin Rehberg, Organisatorin des Weihnachtsmarktes. Die Aktionshütte wurde mit mehr Leben gefüllt. "Alle drei Tage wird es etwas Neues geben", so Rehberg.  Besonders freut sie, dass es wieder mehr Buden von Händlern gibt, die nicht unter der Rubrik "Freßstand" verbucht werden. Die vier neuen Angebote sind zwar, wie der Stand für HSV-Fanartikel, nicht unbedingt erzweihnachtlich. Dieser Teil des Weihnachtsmarktes ist aber, so Rehberg, "ein zartes Pflänzchen", das noch wachsen muss.

Nicht ganz so zart dürften die Mitglieder der Mannschaften sein, die beim Torwandschiessen mitmachen. 19 waren es vergangenes Jahr. Gekickt wird für den guten Zweck. Das Geld geht an die Muskelschwundhilfe. Jede neue Mannschaft ist willkommen. zv