111104KnoepfeHeimfeld - Carsten Exner, Conrad Bader, Helge Altsohn und Karlheinz Schneider. Das sind die neuen "Knöpfe" der Harburger Schützengilde. Traditionell werden sie beim Grünkohlessen im

Privathotel Lindtner in die Knopfsergeantenvereinigung eingeführt. Knopfsergeant zu werden ist nicht einfach. Man muss sich um die Schützengilde verdient gemacht haben und wird in der Regel von seinem Schießclub vorgeschlagen.

Der Vorstand der Knopfsergeantenvereingung wählt dann die vier neuen Mitglieder. Ihre Aufgabe ist es die Tradition der Gilde zu bewahren. Dabei blicken sie auf eine lange Tradition zurück. 1888 wurde die Knopfsergeantenvereinigung gegründet. Ihr Erkennungszeichen ist der Wappenknopf, der am Kragen der Joppe getrage wird. Diesen gab es für die neuen "Knöpfe" Freitagabend im Lindtner.

Den Grünkohl samt Beilagen für die gesellige Runde, an der rund 100 Knopfsergeanten teilnehmen, müssen die "Neuen" bezahlen. auch das ist Tradition. Und da kommt einiges zusammen: rund 40 Kilo Grünkohl kommt auf die Tische. Tradition ist es auch, dass Klaus-Peter Konoppa vor dem Essen die Küche inspiziert.

 

Neben den neuen Knöpfen gab es auch Ehrungen. Klaus Pisanski und Hans Thiemann wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft, Jörg Thürmer und Karl-Maria Meise für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. zv