111021UnterkunftHarburg - Die Wetternstraße soll modernisiert aber nicht ausgebaut werden. Dafür soll der Bezirk an anderen Standorten Quartiere für Wohnungslose, Asylbewerber und EU-Bürger mit sozialem Problemhintergrund stellen. Als

Standorte sind das leerstehende Gebäude hinter der Jet-Tankstelle an der Buxtehuder Straße, ein Neubau an der Straße Lewenwerder und eine Unterkunft am Försterkamp in Hausbruch im Gespräch. An zwei Stellen handelt es sich um private Vermieter, die laut SPD-Kreischef Frank Richter auch für den Zweck vermieten würden. Sämtliche drei Lösungen würden eine Ballung von Problemklientel bedeuten.

 

Das Gebäude hinter der Tankstelle an der Buxtehuder Straße steht zum Großteil leer. Es besteht eine fußläufige Anbindung zur Seehafenstraße, wo mehrere Blocks stehen, die einen sozialen Brennpunkt bilden.
In der Nähe der Straße Lewenwerder befand sich bereits früher eine Wohnunterkunft am Communiosnweg. Dort hatte es bis zur Auflösung der Wohnunterkunft zahlreiche Polizeieinsätze wegen verschiedenster Delikte gegeben.
Am Försterkamp, der zwischen der Cuxhavener Straße und den Bahngleisen liegt, befindet sich vorwiegend Gewerbe, auch die Elbewerkstätten sind dort vertreten.
Das Klientel, dass dort untergebracht werden soll, besteht aus drei Hauptgruppen. Es geht vor allem um wohnunglos gewordene Deutsche, Asylbewerber und Flüchtlinge, vor allem Afghanen und EU-Bürger aus Ländern wie Bulgarien oder Polen, die im Rahmen der Freizügigkeit nach Deutschland kommen, hier aber keine Wohnung bezahlen können oder wollen. zv