110211ReichsstrasseWilhelmsburg - Die Wilhelmsburger Reichsstraße kann verlegt werden. Aus Berlin kam vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) der "Gesehen-Vermerk". Das heißt: Von dort

wird die Maßnahme unterstützt und finanziert. "Der Bund investiert in den etwa fünf Kilometer langen Abschnitt voraussichtlich rund 130 Millionen Euro. Hierin sind auch hohe Aufwendungen zur Modernisierung der Gleisanlagen und für den Bau von Lärmschutzanlagen enthalten", sagt Staatssekretär Eng Ferlemann. "Eine gute Nachricht", findet Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

 

Eine Verlegung bis zur igs/IBA2013  kann nicht mehr erreicht werden. Mit der neuen Wilhelmsburger Reichsstraße werden die angrenzenden Autobahnabschnitte A 252 im Norden und A 253 im Süden in eine Bundesstraße umgewandelt und zur B 75 gehören. Damit würde laut Behörde der "Nummernsalat" aufhören.
Zurzeit läuft das Planfeststellungsverfahren, in dem Bürger Ihre Bedenken und Anregungen einbringen können. Nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens kann bereits im Jahr 2012 mit den Arbeiten an der neuen Trasse begonnen werden. zv