KattwykbrueckeNeuMoorburg - Flotter als gedacht geht es bei der Planung einer der weltweit größten Hubbrücken, der Eisenbahnbrücke über den Kattwyk, zu. Bereits Ende kommenden Monat soll laut Hamburg Port Authority das Planfeststellungsverfahren beginnen. Damit ist man dem Zeitplan bereits etwas voraus. Die neue Hubbrücke über die Süderelbe ist als reine Eisenbahnbrücke vorgesehen. Sie soll die bereits bestehende Kattwykbrücke ergänzen, über die bislang täglich um die 9.000 Kraftfahrzeuge und etwa 50 Züge rollen. Die alte Kattwykbrücke wird dann ausschließlich für den Fahrzeugverkehr zur Verfügung stehen.

 


Die neue Brücke wird eine Stützweite von 130 Metern und eine Durchfahrtshöhe von 53 Metern für die Schifffahrt haben. Die Schienen schließen beidseitig der neuen Brücke an das bestehende Netz an. Zusätzlich zu den Gleisen bekommt sie einen etwa drei Meter breiten Fuß- und Radweg. Im Zuge der Arbeiten erneuert die HPA auch den Straßenanschluss der Kattwykhalbinsel.

Zukünftig können dann Bahn- und Straßenverkehr kreuzungsfrei fahren. Momentan ist die Brücke aufgrund von Schiffs- und Bahnverkehr durchschnittlich rund zehn Stunden am Tag für den Straßenverkehr gesperrt. Nach dem Neubau wird sich dies für beide Querungen auf rund drei Stunden täglich reduzieren. Das ist die Zeit, die für Brückenöffnungen für die Schifffahrt benötigt wird. Bei den Planungen hat die HPA bereits die mögliche Streckenführung der geplanten Hafenquerspange berücksichtigt.

Bis 2017 soll die neue Bahnbrücke Kattwyk fertiggestellt sein.