090825verkaufsoffenerSonntaHarburg – Der 27. September wird ein ganz besonderer verkaufsoffener Sonntag für Harburg sein. Denn in der Hamburger Innenstadt werden an dem Tag nach jetzigem Stand die Geschäfte geschlossen bleiben. Damit ist der wohl härteste Konkurrent im Kampf um die Kunden nicht mit am Start. Nach Harburg soll die Menschen an diesem verkaufsoffenen Sonntag ein großes Weinfest locken. „Es kommt uns entgegen, dass an dem Tag in Hamburgs City wohl kein verkaufsoffener Sonntag sein wird“, sagt Citymanager Matthias Heckmann. „Sonst würde wohl der eine oder andere an Harburg vorbei in Richtung Hamburger Innenstadt fahren.“ Dort sei das Einkaufen am Sonntag, auch ohne großes Rahmenprogramm, für viele attraktiv. Andere Stadtteile fürchtet Heckmann nicht als Konkurrenten. „Wir machen hier in Harburg im Vergleich zu Mitbewerbern schon sehr viel an verkaufsoffenen Sonntagen“, sagt der Citymanager. „Es wird Stände zwischen dem Phoenix-Center und dem Sand geben“, verrät Peter Weber von der Aktionsgemeinschaft. „Wir werden versuchen nicht nur Harburger, sondern auch möglichst viele Leute aus dem Landkreis anzuziehen."
Dass jetzt noch extra aufgedreht wird, glaubt Heckmann nicht. „Das Budget steht fest und ist bereits verplant.“ Möglicherweise hat das Citymanagement aber noch ein As im Ärmel. Einige Verschönerungen sollen bis zum verkaufsoffenen Sonntag in Harburgs City fertig sein. Zusätzliche Unterstützung dürfte auch vom Phoenix-Center kommen. Das feiert sein Jubiläum und wird dafür „trommeln“.
Interessant wird das Ergebnis. Bislang war der verkaufsoffene Sonntag in Harburg zwar immer gut frequentiert. Es klingelte aber nicht so richtig gut in den Kassen. Sollte der verkaufsoffene Sonntag diesmal auch finanziell ein echter Renner werden, wird man sich stärker dafür einsetzen, dass nicht immer ganz Hamburg an einem Tag diese Aktion durchführen kann. „Man sollte sich an Berlin orientieren“, sagt Weber. „Dort hat jeder Bereich seinen eigenen verkaufsoffenen Sonntag. So steht man nicht in Konkurrenz.“ (dl)