110810KITHarburg - Wenn das Kriseninterventionsteam (KIT) des DRK-Harburg alarmiert wird, hat meistens das Schicksal hart zugeschlagen. Nach schweren Unfällen, Verbrechen, wenn ein Kind gestorben ist oder anderen Unglücken, bei denen

Angehörige, Opfer oder Zeugen traumatisiert sind, werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter des KIT gerufen. Jetzt sucht das Team Verstärkung.

"Wir suchen Menschen, die Interesse an dieser herausfordernden ehrenamtlichen Arbeit haben", sagt Malte Stüben, Fachlicher Leiter des KIT. "Voraussetzungen sind unter anderem ein Mindestalter von 25 Jahren, physische und psychische Belastbarkeit, ein Führerschein der Klasse B und vor allem zeitliche Flexibilität für die regelmäßigen Bereitschaftsdienste."

 

Gefordert wird viel. Allein letztes Jahr war das KIT 208 Mal im Einsatz und betreute dabei weit über 500 Menschen in ganz Hamburg. Alarmiert wird das Kriseninterventionsteam von der Polizei, der Feuerwehr und den Rettungsdiensten; zum Beispiel nach einem Unfall mit Schwerstverletzten und Toten, nach plötzlichem Kindstod, Suiziden oder Tötungsdelikten sowie bei Schadensereignissen mit zahlreichen Opfern wie Busunglücken oder Wohnhausbränden.  Oft geht es um die geschundene Seele. Manchmal ist aber auch praktische Hilfe gefragt. Stuben: „Wir sind schnell vor Ort, wenn wir gebraucht werden. Und das an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr“.

Für alle, die sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit im KIT interessieren, findet am Montag, dem 5. September 2011 um 19.00 Uhr, ein Informationsabend in der DRK-Sozialstation an der Lühmannstraße 13 statt. zv

Hier geht es zu der Seite des DRK KIT :

http://www.drk-hh-harburg.de/147.html