110705VertragHarburg – Das Sicherheitspersonal in der S-3 im Bereich Harburg wird deutlich verstärkt. Schon mit der Einführung des Alkoholverbots sollen vier zusätzliche Sicherheitsleute am S-Bahnhof Harburg

stationiert werden. Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen Innenbehörde, Wirtschaftsbehörde, S-Bahn, Hochbahn, Bundespolizei, Polizei und HVV, die heute im Rathaus Hamburg unter anderem von Innensenator Michael Neumann und Wirtschaftssenator Frank Horch (Foto) unterzeichnet wurde.

Rund 6 Millionen Euro hat Horch in seiner Funktion als Verkehrssenator locker gemacht, um den Grossteil von 110 zusätzlichen Stellen bei den Sicherheitsdiensten im Bereich des Öffentlichen Nahverkehrs zu schaffen. Dazu wird es bessere Technik wie Notrufsäulen geben. Offizieller Start der Vereinbarung ist Neujahr 2012. Einer der drei neuen Schwerpunkte wird neben Altona und der Hauptbahnhof Harburg sein. Bereits zum 1. Oktober sollen hier vier zusätzliche Sicherheitsmitarbeiter eingesetzt werden, die schwerpunktmäßig von Donnerstag bis Sonntag in der Zeit von 17 Uhr bis 1 Uhr arbeiten.

Dabei werden sie nicht nur am Bahnhof Rathaus, sondern an allen Stationen und Zügen in dem Bereich unterwegs sein. „Die Präsenz wird damit deutlich erhöht“, sagt Kay Arnecke, Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg GmbH. Damit sollen nicht nur Straftaten verhindert, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Harburger und Neugrabener in der S-Bahn erhöht werden. zv