UwhoHHarburg - Peinliche Panne. Blöde Gedankenlosigkeit oder standhafte Ignoranz. Auf dem "Umwelthauptstadt-Wimmelposter", dass die Senatorin für Stadtentwicklung, Jutta Blankau mit dem Carlsen Verlag vorstellte,

fehlt Harburg. Während Bergedorf noch mit dem Schloss dargestellt ist, hat man sich selbst bei der Alten Süderelbbrücke, die als letzter Zipfel am unteren Rand des Posters zu sehen wäre, nicht einmal mehr die Mühe gemacht sie zu zeichnen. Das Poster mit der Stadtkarte wird an Schulen und in Vereinen verteilt.

 

So richtig ärgert das bislang in Harburg nur die Grünen. Die Bürgerschaftsfraktion der GAL hat eine entsprechende Kleine Anfrage eingereicht. In Harburg hat sich Daniel Völkoi dem Thema angenommen. "Ich frage mich, was die BSU jetzt dem entstehenden Eindruck der jungen Harburger entgegenstellt, Harburg gehöre nicht zu Hamburg und habe mit der Umwelthauptstadt nichts zu tun", so Völkoi.

Dabei hat das Weglassen von Harburg in Hamburg Tradition. In Senatorenzimmern hängen oft Hamburgkarten, die an der Süderelbe enden. Auch das offizielle Werbematerial, dass eine Delegation mit nach China nahm, enthielt eine Karte ohne Harburg. Das passierte bereits vor Jahren, als in Harburg gerade der China-Tower geplant wurde. zv