110628StorchGut Moor - Besuch bei Familie Adebar am Großmoordamm. Dort zieht das Storchenpaar im Horst auf dem Reetdachhaus zwei Junge groß. Seit Jahren brüten dort die Weißstörche. Die Gegend ist ideal. Störche suchen

Nistplätze in wasserreichen Gegenden. Nur dort finden die Schreitvögel genug Nahrung.

Normalerweise legen die Störche drei bis fünf Eier, aus denen nach 30 bis 32 Tagen die Jungen schlüpfen. In dem Nest am Großmoordamm sollen dieses vier Eier gewesen sein.

Störche, so heißt es, töten einen Teil ihres Nachwuchses, wenn sie wissen, dass nicht genug Nahrung für die Aufzucht aller Jungstörche da ist. Was grausam klingt, hat für den Fortbestand einen sinnvollen Hintergrund. So sichern die Störche das Überleben des restlichen Nachwuchses.

Den beiden Jungstörchen im Horst geht es prima. Im Gegensatz zu den Eltern sind der Schnabel und die Beine noch nicht rot gefärbt. Etwa acht Wochen nach dem Schlüpfen ist der Nachwuchs von Adebar flugfähig. zv