110425HeimfeldHeimfeld - Der Abrissbagger kommt nicht. Der geplante Bau von einem Doppelhaus mit insgesamt vier Wohnungen am Corduaweg, denen die Verwaltung zähneknirschend zustimmen musste, kommt nicht. Zumindest vorerst nicht. Antragsteller

Matthias Wolpes hat den Neubau auf Eis gelegt. Ausschlaggebend war eine Stimme, die weit mehr Gewicht hat als die von Baudezernent Jörg Penner oder andere Verwaltungsmitarbeiter. Die seiner Frau. "Es war eine teilweise emotionale, aber auch zu einem sehr großen Teil rationale Entscheidung", sagt Wolpers.

Die Baubranche ist gerade so ausgelastet, dass die Kosten für den Bau deutlich höher wären, als noch am Anfang der Planungen. Jetzt hat Wolpers mit der Genehmigung noch drei Jahre plus Verlängerung um mindestens ein Jahr Zeit das Vorhaben umzusetzen.

Zurück zur emotionalen Seite. Haus und Grundstück, klassisch für das "Villengebiet", sind eben doch sehr schön. Vielleicht hat das traumhaft schöne Wetter beim Aufräumen im Garten ein bisschen bei der Entscheidung beeinflusst. Das dieses ein Sieg in allerletzter Minute war zeigen die noch vor der Tür stehenden Umzugskartons. Die meisten Sachen waren bereits für die Auslagerung gepackt. zv