110304TaxiHarburg - Da hatten sich die Taxifahrer offenbar mehr ausgerechnet. Der Lokführerstreik am Freitagmorgen hat nicht die Auswirkungen wie beim letzten Mal gehabt. So standen die Fahrzeuge in einer langen Schlange 

vor dem Harburger Fernbahnhof, ohne das es zum Ansturm von gestrandeten Bahnfahrern kam.

Zwar zeigte die Anzeigentafel auch Verspätungen der Züge an. Bei der S-Bahn lief es dafür ganz ordentlich. "Wir haben innerhalb kurzer Zeit einen Takt von vier Minuten bei den Zügen hinbekommen", sagt Bahnsprecher Egbert Meyer- Lovis. So konnten Bahnkunden schnell mit der S3 weiter in Richtung Hauptbahnhof. "Diesmal sind kaum Fahrgäste gekommen", sagt ein enttäuschter Taxifahrer. "Nur die Kollegen mit den großen Fahrzeugen hatten da etwas mehr Erfolg." Wie ein Sammeltaxi, was für den einzelnen Fahrgast günstiger ist, nahmen sie in ihren Vans ihre Kunden mit.

Anders muss es im Umland gewesen sein. Die Pendler, die nach Harburg oder Hamburg wollten, traf der Lokführersteik. Besonders beim Metronom soll der Streik für Ausfälle und Verspätungen gesorgt haben. zv