110215LkwHarburg - Eisregen und Schnee haben Dienstagabend für erhebliche Behinderungen im Verkehr gesorgt. Bei leichten Minusgraden waren die Straßen an vielen Stellen völlig vereist. Laster blieben schon vor leichten Steigungen hängen. Besonders hart traf

es Autofahrer, die über die A7 in Richtung Norden wollten. Vor dem Elbtunnel staute sich der Verkehr auf einer Länge von bis zu 15 Kilometern. "Wir hatten auch auf allen Zufahrtsstraße zur Autobahn Probleme", sagt ein Beamter der Verkehrsleitzentrale. So war unter anderem die Stader Straße stark belastet.

Die Polizei registrierte in der Zeit zwischen 16 Uhr und 20.30 Uhr etwa doppelt so viele Verkehrsunfälle wie an normalen Tagen. Schwerere Unfälle passierten aber nicht. Auf der Auffahrt zur A7 bei Waltershof überschlug sich ein Smart. Die Fahrer blieb unverletzt.

Bereits am Morgen hatten sich die Fahrgäste der S-3 die Auswirkungen des Eisregens zu spüren bekommen. Zwischen Veddel und Hammerbrook war ein Zug liegen geblieben, weil die Stromschiene vereist war. Ein zweiter Zug kam nicht durch. Zwei Stunden mussten die rund 800 Fahrgäste ausharren, bevor die Züge zurück Richtung Veddel konnten. Laut Bahn hatte man überlegt die S-Bahnen auf freier Strecke zu evakuieren. Das wurde verworfen, weil es zu gefährlich war. Im Zugverkehr kam es zu starken Behinderungen, weil der Verkehr über eine Schiene in beide Richtungen geführt werden musste. Erst nachdem das Eis von der Stromschiene gekratzt war, normalisierte sich der S-Bahnverkehr. zv