Harburg – Und sie bewegen sich doch! Die beiden großen städtebaulichen Projekte im Harburger Binnenhafen kommen langsam in Fahrt. Sowohl die

denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie als auch das benachbarte ehemalige Bahngelände, auf dem das Neuländer Quarree errichtet werden soll, seien in den Händen von großen Investoren, sagte Harburgs Baudezernent Jörg Penner in der Juni-Sitzung der Begleitgruppe Binnenhafen. Und das bedeute: Sie werden bauen.

Den ersten Schritt werde die HafenQuartier Harburg Grundstücks GmbH unternehmen. Penner erwartet den Bauantrag für die alte Kammfabrik an der Nartenstraße. Das Gebäude wurde 1912 errichtet und 1999 unter Denkmalschutz gestellt. Jetzt sollen noch zwei Stockwerke und ein Glasaufbau oben drauf gesetzt werden.

Im nächsten Schritt soll dann nebenan ein 70 Meter hohes Wohnhochhaus sowie über dem ehemaligen Kesselhaus ein weiteres 45 Meter hohes Wohnhaus entstehen. Am Konzept für die restlichen Gebäude im Bereich des Bebauungsplans Harburg 68 wird noch gearbeitet.

Die geänderten Pläne für das benachbarte Neuländer Quarree hatte die CG-Gruppe schon im März vorgestellt. Auch hier wird es ein Wohnhochhaus geben. ag