Harburg - Die Bezirksversammlung  wird dem Bürgerbegehren „Yes - we swim!“ in ihrer Sitzung am kommenden Dienstag ohne Gegenstimmen

zustimmen. Das hat Ralf-Dieter Fischer (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit, nach einer Sondersitzung angekündigt.

Zugleich wies er allerdings noch einmal auf die eingeschränkte Kompetenz der Bezirksversammlung hin. Fischer: „Wir werden den Text des Begehrens aller Voraussicht nach unverändert unterstützen und als Beschluss der Bezirksversammlung an den Senat weiterleiten.“ Dann sei abzuwarten, ob das Geld für den Bau und Betrieb eines weiteren Schwimmbads für Harburg in den Haushalt eingebracht wird.

Die Sondersitzung  war einberufen worden, um  den Initiatoren des Bürgerbegehrens die Gelegenheit zu geben, ihre Forderungen noch einmal vorzustellen. Initiativen-Sprecherin Juliane Eisele wies vor allem noch einmal auf den Zusammenhang zwischen niedrigem Sozialstatus und einem hohem Nichtschwimmeranteil bei Kindern hin.

Während von allen anderen Fraktionen und den beiden FDP-Abgeordneten zu hören war, dass sie dem Begehren zustimmen wollen, hat sich die SPD bisher noch nicht klar geäußert. Möglich wäre auch eine Stimmenthaltung, um zu einen das Bürgerbegehren nicht zu gefährden, um zum anderen aber auch dem eigenen Senat nicht in den Rücken zu fallen. Eine deutliche Mehrheit für das Begehren scheint aber sicher. (ag)