Harburg - Der Hamburger Hafengeburtstag ist für die Mitglieder der Marinekameradschaft Harburg (MKH) stets eine gute Gelegenheit nicht nur mitzufeiern, sondern

auch aktiv am Geschehen mitzuwirken, um ihr Motto „Seefahrt ist international und völkerverbindend“ mit Leben zu erfüllen.

Traditionsgemäß lud die MK Harburg die Besatzungen der zu diesem Anlass im Hafen liegenden Schiffe zu einem sportlichen Vergleichsschießen auf den Schießstand nach Marmstorf ein. So konnten der Vorsitzende der MKH, Michael Pahlke, in diesem Jahr 50 Gäste begrüßen: Von der Bark „Alexander von Humboldt II“, von der russischen Viermastbark „Kruzenshtern“, der Viermastbark „Sedov“, dem Dreimastvollschiff „Mir“, der britischen Fregatte „HMS Somerset“ und der Fregatte „Augsburg“.

Betreut und bewirtet von den Marinekameraden, wurden alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Von den maritimen Gesängen des Shanty Chors „Die Hornbower“ mitgerissen, schlossen sich einige der Seeleute spontan zu einem „internationalen Windjammerchor“ zusammen und brachten zur Freude aller Lieder ihrer Heimat zum Besten. Als Gäste der Seeleute konnten die Marinekameraden anschließend das prächtige Hafenfeuerwerk von Bord der am Hafengeburtstag teilnehmenden Schiffe mit „Premium-Aussicht“ auf sich wirken lassen. (cb)

Die Mitglieder der MK Harburg und ihre Gäste vor dem Schießstand in Marmstorf. Foto: Rüdiger Schmidt