Harburg - Am kommenden Sonnabend, 21. April, können sich neugierige Nachtschwärmer bei der 18. Langen Nacht der Museen wieder auf Entdeckertour

durch Hamburgs Häuser begeben: Unter dem Motto "Forsch Dich durch die Nacht!" öffnen die 59 Museen von 18 bis 2 Uhr ihre Türen.

Die Eintrittskarten kosten 17 Euro (ermäßigt 12 Euro) und enthalten den Eintrittspreis für die teilnehmenden Museen sowie die Berechtigung zur Nutzung der Museumsnacht-Busse und aller HVV-Linien zur An- und Abreise von Samstag 17 Uhr bis Sonntag 10 Uhr. Wir haben für unsere Leser die Highlights im Hamburger Süden zusammengestellt:

Archäologisches Museum: Eine tolle Gelegenheit für Kulturhungrige, die neue Ausstellung des Museums „Zwei Millionen Jahre Migration“ zu besuchen und ein exklusiv für diesen Tag zusammengestelltes Programm rund um das Thema „Unterwegs“ zu erleben. Das Archäologische Museum bietet in dieser Nacht eine abwechslungsreiche Mischung aus spektakulären Vorführungen und spannenden Aktionen zum Mitmachen, die auch für die jüngeren Besucher manches Abenteuer bereithalten.

Auf dem Programm stehen mehrere Kurzführungen durch die Ausstellungen, die stündlich beginnen. Außerdem gibt es am Rathausplatz 5 verschiedene Mitmachaktionen für Jung und Alt, wie etwa "Bunte Perlen" oder "Funkenschlag". Ein Suppentopf mit bunten Zutaten köchelt auf dem Feuer vor dem Museum.

In der Sammlung Falckenberg (Wilstorfer Straße 71, Tor 2, Foto) können die Besucher nicht nur die Ausstellung "Astrid Klein - transcendental homeless centralnervous" bewundern. Die Besucher können nach vorheriger Anmeldung um 19 Uhr einen Blick in das Schaulager der Sammlung mit Goesta Diercks werfen. Nur nach Anmeldung an der Kasse (18.45 bis 19 Uhr)

Im electrum, dem Museum der Elektrizität in Hamburg an der Harburger Schloßstraße 1, lautet das Motto in diesem Jahr: "Bernstein, Blitz und Batterie - Das Elektrische-Kabinett". Die Besucher werden an diesem Abend ein Teil der fantastischen elektrischen Welt im electrum.

Kunstverein Harburger Bahnhof: Das Motto lautet in diesem Jahr "Komplizenschaft". Es stehen mehrere Führungen durch die Ausstellung "Stockholm Syndrome" auf dem Programm.

Im Auswanderer-Museum Ballinstadt (Veddeler Bogen 2) lautet das Motto "Albert Ballin – Visionär. Reeder. Erbauer der Auswandererhallen" Es sind Geführte Rundgänge über das gesamte Gelände der ehemaligen Auswandererhallen möglich.

Am Energieberg Georgswerder lautet das Motto "Müll? Versteckte Schätze!" Es gibt eine Foto-Ausstellung zum Thema und diverse Vorträge. Außerdem beginnt die 15-Minütige Multimediashow "Der gebändigte Drache" immer zur vollen Stunde. Außerdem ist der illuminierte Horizontweg, ein 900 Meter langer Rundweg mit beeindruckendem Blick auf die Stadt, geöffnet. Um 23 Uhr gibt es einen Nachtimbiss.   (cb)