Harburg - Von der Hannoverschen Brücke ist nur noch ein Gerippe übrig. In den vergangenen Tagen haben die Abrissbagger ganze Arbeit

geleistet. In wenigen Tagen ist die alte Brücke aus dem Jahr 1956 Geschichte. Von der Behelfsbrücke lassen sich die staubigen Arbeiten derzeit gut beobachten. Immer wieder bleiben Passanten stehen, um die Arbeiten zu beobachten oder Fotos zu machen.

Die 73 Meter lange Spannbetonbrücke macht Platz für einen Neubau: "Der für den Laien sichtbare Teil der Brücke soll bis Dienstag von der Baustelle verschwunden sein", sagt Jörg Reimer von der Bauaufsicht der LSBG gegenüber Harburg-aktuell. Bis Ende März laufen noch die restlichen Abbrucharbeiten.

Auch wenn man es nicht sieht: Die ersten Vorbereitungen für den Neubau sind schon getroffen: "Wir haben bei der Bohrpfahlherstellung in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch den letzten von neun Bohrpfählen (kleines Foto links) in den Baugrund eingebracht", erklärt Jörg Reimer.

Und so geht es weiter: Etwa ab dem 20. März werden Sielleitungen im Bereich der neuen Brücke verlegt und alte Leitungen ausgebaut. Reimer: "Parallel dazu laufen dann schon die Betonarbeiten für das neue Brückenauflager an der Buxtehuder Straße auf der anderen Brückenseite." Mitte 2019 soll die rund 12,6 Millionen Euro teure neue Brücke fertig sein. (cb)

Der Bagger "beißt" sich durch die alte Brücke. Foto: Bittcher