Harburg - Die Zahl der Notfallbehandlungen im Krankenhaus Harburg ist nach der Schließng der Notaufnahme für Erwachsene

im Krankenhaus Mariahilf Mitte vergangenen Jahres nicht signifikant angestiegen. Das geht aus einer Antwort der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) auf eine Anfrage der Grünen hervor. 2017 wurden 14.248 Notfälle, 39 am Tag, durch von der Feuerwehr disponierte Rettungswagen in die Asklepios-Klinik am Eißendorfer Pferdeweg eingeliefert. Das sind 980 mehr als im Vorjahr. Allerdings verweis die Asklepios-Klinik darauf, dass eine Analyse der Zahlen ergeben hat, dass es zu keiner Steigerung im zweiten Halbjahr 2017 gekommen. Erst seit dem 1. Juli 2017 werden erwachsene Notfallpatienten im Süderelbebereich ausschließlich im Krankenhaus Harburg versorgt. Als möglichen Grund für die Stagnation wird die Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung auf dem Krankenhausgelände genannt. Dort werden Bagatellerkrankungen behandelt, die früher in der Notaufnahme abgearbeitet werden mussten.

Im Krankenhaus Mariahilf worden im vergangenen Jahr 3.780 Notfallpatienten versorgt. Das sind 1.419 weniger als 2016. Im Krankenhaus Mariahilf werden ausschließlich Notfälle versorgt, von denen Kinder betroffen sind. zv