Harburg - Sie sind jung, übernehmen soziale Verantwortung und haben Spaß im Umgang mit anderen Menschen: Vier dieser außergewöhnlichen

Menschen wurden am Donnerstag Abend mit dem Jugendpreis des Rotary Clubs Hamburg-Harburg ausgezeichnet. Im Rahmen eines Meetings des 1951 gegründeten Clubs im Heimfelder Privathotel Lindtner fand die feierliche Preisverleihung statt.

Der Jugendpreis des Rotary Clubs wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen. Die Entscheidung fiel der fünfköpfigen Jury um Dietmar Streitberg auch in diesem Jahr nicht leicht. Neben dem ersten Preis, der mit 500 Euro dotiert ist, wurden drei zweite Preise vergeben, die mit jeweils 300 Euro dotiert sind.

„Service above self“ oder „selbstloses Dienen“ gehört zu den Prinzipien von Rotary International und ist eine Leitlinie für jeden einzelnen Rotary Club. "Der RC Hamburg-Harburg möchte daher junge Menschen aus seinem Umfeld als Anerkennung für ihr soziales Engagement und ihren ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinschaft mit dem Rotary Jugendpreis auszeichnen", sagte Präsident Michael Brust gegenüber Harburg-aktuell.

Außerdem betonte der amtierende Präsident: "Gerade in einer Zeit, in der freiwilliges Engagement wichtiger ist denn je, möchte der Rotary Club Mitglieder der jüngeren Generation ehren, die sich in vielfältiger Weise für die Gemeinschaft einsetzen." Mit dem ersten Preis wurde der 21-jährige Frederik Scheike (links) ausgezeichnet. Er absolviert beim TuS Harburg eine Ausbildung zum Sport und Fitnesskaufmann. Dort erledigt er nicht nur seine alltäglichen Arbeiten mit Bravour: Er kümmert sich zudem um die sportliche Förderung der Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Der Preisträger konnte leider nicht persönlich dabei sein - er musste mit fast 40 Grad Fieber das Bett hüten.

Mit dem zweiten Preis wurden drei junge Männer ausgezeichnet: Der 19-jährige Maximilian Arlt (rechts) ist als Jugend-Trainer beim FC Süderelbe im Einsatz. Er ist für die Kids im Alter von zehn bis 12 Jahren nicht nur das große Vorbild - er ist auch immer für sie da.

Ebenfalls auf dem Fußballplatz ist Max Alexander Aue (16, links) im Einsatz: Beim Harburger Sport Club kümmert er sich in seiner Freizeit um die Nachwuchs-Kicker im Alter von fünf bis sieben Jahren im Verein.

Der vierte Preisträger ist der 17-jährige Nils Husung (rechts): Er ist aktiv in der Apostelkirche Harburg. Er gehört zur Jugendgottesdienst-Band, wirkt bei Jugendgottesdiensten und im Jugendleiterkreis mit und ist zudem als Tontechniker äußerst gefragt.

Eines haben alle Preisträger gemeinsam: Ihr selbstloser Einsatz für andere Menschen verdient höchsten Respekt und sollte uns allen ein wenig als Vorbild dienen.  (cb)