Jägerball

Heimfeld - Raubvögel, Disco und ein umjubelter Mitternachtsauftritt: Der Harburger Jägerball hatte in seiner 71. Auflage viele schöne Facetten

- und begeistert so nach wie vor die Ballgänger aus nah und fern. Rund 500 Gäste gingen am Sonnabend auf die Pirsch und erlebten eine rauschende Ballnacht im Heimfelder Privathotel Lindtner. Das waren etwas weniger Gäste als im Vorjahr - doch damals war die Band "Glasperlenspiel" der große Magnet, der vor allem junges Publikum anlockte.

Für die Harburger Jäger bedeutet der Ball viel Arbeit: Drei Tage lang waren rund 35 Männer im Einsatz, um den Wald ins Hotel zu holen, damit der Tanz auf der Lichtung überhaupt in dieser Form stattfinden kann. 120 Bäume, unzählige Zweige, viele Tierattrappen und Jagdtrophäen sorgten einmal mehr für dieses einmalige Flair beim größten Jägerball Norddeutschlands.

Gleich am Eingang wurden die Gäste von zwei echten Raubvögeln und ihren Falknern begrüßt: Rolf Musik hatte Wanderfalken-Dame "Meske" dabei und Robert Peters hatte mit "Lara" ein junges Steinadler-Weibchen auf dem Arm. Die beiden Falkner aus Rotenburg Wümme waren mit ihren Tieren ein toller Hingucker.

Traditionell eröffneten die Jagdhorn-Bläser auch in diesem Jahr den Ball. Seine Rede hielt Rudolf Wendt, der Vorsitzende (kleines Foto) der Harburger Jäger, auch in diesem Jahr von einem Hochsitz, der im Großen Saal aufgebaut worden war.

Eine tolle Show legten die Akteure der Tanzschule Hädrich (kleines Foto) auf das Parkett. Zu Beginn des Balls zeigten sie gekonnt ein Potpourri aus den wichtigsten Standard Tänzen, bevor die Tanzfläche für alle freigegeben wurde. Zu späterer Stunde sorgten die jungen Tänzer wieder für Stimmung in der Disco und animierten die Gäste mit einem "Flashmob" zum Mittanzen. In der Disco sorgte DJ Höker aus Moisburg an den Reglern für gute Stimmung.

Abgerundet wurde das Ball-Programm mit dem Schießkino - Hauptgewinn war eine Jagdreise nach Namibia im Wert von 4720 Euro. Der Glückliche Gewinner ist Felix Rost - der Tombola mit vielen weiteren Preisen, einer Flaniermeile mit  mehreren Bars, und vielen weiteren Attraktionen, wie mehreren tollen Geländewagen des Hauptsponsors Hugo Pfohe, die im Hotel ausgestellt wurden. Krönendes Highlight war der umjubelte Mitternachtsauftritt des Pianisten Joja Wendt, der das Publikum an seinem Steinway-Flügel verzauberte.

Wer Lust hat, einem festlichen Ball selbst mitzuerleben: Am Sonnabend, 24. Februar, wird im Hotel Lindtner der Waldschlösschen Ball der TGH gefeiert. (cb)

Am Eingang wurden die Gäste von zwei Raubvögeln und ihren Falknern begrüßt: Rolf Musik (rechts) hatte Wanderfalken-Dame "Meske" dabei und Robert Peters hatte mit "Lara" ein junges Steinadler-Weibchen auf dem Arm. Foto: Christian Bittcher

Hatten Spaß am Kümmerling Stand: Sandra und Jörn Gade bekamen bei Promotion-Girl Jasmin (22) zum Schnaps lustige Party-Accessoires. Foto: Christian Bittcher

Die "Planet Partyband" war zum ersten Mal beim Jägerball dabei. Foto: Christian Bittcher

Harburgs CDU-Vize Uwe Schneider und seine Frau Tina. Foto: Christian Bittcher

Christian Bohlens (v. l.), Jörg Bösenberg, Gewinner Felix Rost, die Sponsoren Mike Schmidt und Wilhelm Dieckmann, Bianca Marx, Kiara Bohlens. Foto: Jörg Böh

Sören Schumacher (links) und Frank Richter von der Harburger SPD. Foto: Christian Bittcher

Versuchte ihr Glück im Schießkino: Luisa Reinstorf (23) aus Lüneburg. Foto: Christian Bittcher

Sie lassen sich keinen Ball in Harburg entgehen: Helmtrud (78) und Heinz (87) Holljesiefken aus Poppenbüttel. Foto: Christian Bittcher

Stargast Joja Wendt: Der Pianist legte eine tolle Mitternachts-Show hin. Foto: Jörg Böh

Kristin Hartjen (32) wirft ihr Tobmola-Los in den zur Lostrommel unfunktionierten Land Rover Defender. Foto: Christian Bittcher