Harburg - Mit einem bunten Feuerwerk, abgeschossen vom Parkdeck der Harburg Arcaden, sagten die Schausteller des Weihnachtsmarktes am Donnerstagabend

den Harburger "Danke". Es war ein "kurzer" Weihnachtsmarkt, da der vierte Advent und Heiligabend in diesem Jahr auf einen Tag fielen. Organisatorin Anne Rehberg zog trotzdem eine positive Bilanz. "Es sind wieder mehr Menschen gekommen. Der Weihnachtsmarkt wird als Treffpunkt angenommen", sagt Rehberg. Und: "Wir haben ein gutes Publikum."

Besonders gut liefen Glühwein & Co. "Sorgenkind", bleiben die Verkaufsstände, besonders das Handwerk. "Das ist aber nicht ein Harburger Problem", sagt Rehberg, die in der Schaustellerszene gut vernetzt ist. "Das ist eine Entwicklung, die leider auf den meisten Weihnachtsmärkten zu beobachten ist. Die Leute schauen gern. Sie kaufen aber kaum." Auch haben sich die "Kernzeiten" verlagert. "Die Leute kommen später, wenn es dunkel ist", so Rehberg. Auch das sein keine Harburgensie. Gut angekommen sind das zweite Kinderkarussell, ein kleines Riesenrad. "Beide sind gut genutzt worden. Beide wollen im kommenden Jahr wiederkommen", so Rehberg. Gut gelaufen ist auch der Stand, in dem es Infos und Sachen zu und aus Harburg gab. "Die Harburger mögen Harburg", sagt Rehberg. Nächstes Jahr soll dieser Punkt ausgebaut werden.

Wer noch einmal einen der schönsten Weihnachtsmärkte Hamburgs, umrahmt von illuminierten Bäumen vor der herrliche Kulisse des Rathauses erleben will: Heute, am Freitag, wird der Weihnachtsmarkt noch einmal von 11 Uhr bis 20 Uhr geöffnet haben. Gleich danach wird abgebaut. zv