Harburg - Wer kaum etwas besitzt, für den ist ein Schlafsack, eine warme Decke, ein Schal oder sogar ein einfacher Schokoladen-Weihnachtsmann ein

wunderbares Geschenk, das mit großer Dankbarkeit entgegen genommen wird. Diese Dankbarkeit konnten Helfer des Harburger Roten Kreuzes wenige Tage vor Heiligabend ganz unmittelbar erleben: Sie gaben Sachspenden, die in der Vorweihnachtszeit zugunsten der Obdachlosenhilfe des Roten Kreuzes abgegeben wurden, an wohnungslose und bedürftige Menschen in Harburg weiter.

Unter dem Motto „Den Ärmsten Wärme schenken“ hatte das Harburger Rote Kreuz in den vergangenen Wochen um Unterstützung gebeten. „Dass sich viele Menschen davon angesprochen fühlen und uns auf vielfältige Weise helfen, anderen zu helfen, erfüllt auch uns mit Dankbarkeit“, sagt DRK-Vorstand Harald Krüger. „Ohne diese großartige Unterstützung könnten wir Projekte wie die geplante Obdachlosen-Herberge in Harburg, an deren Eröffnung wir nun seit einem Jahr intensiv arbeiten, nicht verwirklichen.“

Das „Harburg-Huus“ soll als Tagesaufenthalts- und Übernachtungsstätte für Wohnungslose so bald wie möglich seine Türen öffnen. „Wenn die Baugenehmigung vorliegt, kann der Umbau des Gebäudes im Außenmühlenweg sofort starten. Wir gehen fest davon aus, dass dies spätestens im Januar der Fall sein wird“, so DRK-Vorstand Krüger.

Mit der „Bescherung“ in den Räumen der Vineyard-Gemeinde direkt neben der zukünftigen DRK-Obdachlosenherberge gab es nun ein erstes konkretes Hilfsangebot des Roten Kreuzes für Harburgs Wohnungslose. „Das Interesse war sehr groß und es war eine sehr große Dankbarkeit spürbar. Alle waren sehr berührt, sowohl die Bedürftigen als auch wir als Helfer“, schildert Thorben Goebel-Hansen, DRK-Projektleiter Obdachlosenhilfe, den gelungenen Abend. „Ein riesiges Dankeschön möchten wir allen sagen, die gespendet und uns unterstützt haben, indem sie zum Beispiel im Habibi-Atelier in den Harburg Arcaden Sachspenden gegen Kunst getauscht haben.“

Unverzichtbar sind auch die ehrenamtlichen Helfer: Zeitspender wie das Harburger Ehepaar Heike und Heinz Ludwig engagieren sich bereits jetzt mit viel Herzblut für die Obdachlosenhilfe beim Harburger Roten Kreuz. „Wir möchten versuchen, unseren Mitmenschen, die auf ihrem Lebensweg bisher wenig Würde und Wärme erfahren haben, etwas davon zu geben“, erklärt Heike Ludwig. „Zugleich ist es für uns auch ein Dank für unser eigenes, gutes Leben.“

Dass sie und ihr Mann beide 79 Jahre alt sind, ist den beiden Harburgern nicht anzusehen: „Ehrenamtlich aktiv zu sein, macht uns viel Freude und es hält uns frisch. Man nimmt sehr viel auch für das eigene Leben mit.“ Wer sich in der Obdachlosenhilfe oder einem anderen sozialen Projekt beim Harburger Roten Kreuz engagieren möchte, wendet sich an DRK-Ehrenamtskoordinatorin Rosa Schlottau unter Telefon 0 40/76 60 92-64 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auskunft zum Thema Spenden gibt Dirka Grießhaber unter Telefon 0 40/76 60 92-66, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wer direkt für die Obdachlosenhilfe spenden möchte, kann dies unter folgender Kontonummer tun:
Spendenkonto
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE 7720 0505 5012 6222 7539
BIC: HASPDEHHXXX
Kennwort: Obdachlosenhilfe