Heimfeld - Aufatmen in Harburg: Die 1000-Pfund-Bombe, die am Nachmittag bei Bauarbeiten auf dem ehemaligen Max-Bahr Gelände an der

Buxtehuder Straße entdeckt wurde, ist am Donnerstag Abend kurz nach 20 Uhr von den Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes erfolgreich unschädlich gemacht worden. Es handelte sich um eine britische Fliegerbombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg.

Bevor die Experten mit der Entschärfung des Weltkriegs-Reliktes beginnen konnten, war es zu Verzögerungen gekommen: Zum einen dauerte es länger als geplant, die rund 150 Anwohner im Sperrradius zu evakuieren und das Gebiet zu sichern. Immer wieder kamen Meldungen, dass sich noch Menschen im Sperrradius aufhalten sollen. Zum anderen musste noch ein Gefahrgut-Transport, der auf den Gleisen stand, entfernt werden.

Um kurz nach 20 Uhr gaben Sprengmeister Peter Bodes und sein Team die Entwarnung: Der Zünder der Fliegerbombe war unschädlich gemacht worden. Auch die Buxtehuder Straße (B73) musste für die Dauer der Entschärfung zwischen Seehafenstraße und Moorburger Bogen gesperrt werden. Für die Autofahrer hatte die Verzögerung auch sein Gutes: Die Straßensperrungen fielen auf diese Weise nicht direkt in den Feierabendverkehr. Trotzdem kam es zu Behinderungen für die Autofahrer, bis die Sperrungen wieder aufgehoben wurden. (cb/zv)