Gloria

Harburg - Aus Galerie wurde Stadtteilbüro: Nachdem im März dieses Jahres das Konzept des ArtCafés mit angeschlossener Galerie gescheitert war,

eröffnete am Dienstagabend das Stadtteilbüro des Gebietsentwicklers steg in den umgebauten und modernisierten Räumen im Gloria Tunnel.

In der zentralen Lage zwischen der Fußgängerzone Lüneburger Straße und dem Phoenix-Center nimmt das Team der steg als Gebietsentwickler seine Arbeit auf. Im Auftrag des Besirksamtes Harburg übernehmen die Gebietsentwickler Kaja Steffens und Daniel Boedecker Steuerungs-, Entwicklungs-, Kommunikations-, und Vernetzungsarbeiten im RISE Fördergebiet.

Die Räumlichkeiten erfüllen gleich mehrere Funktionen: Hier können sich Bürger mit ihren Fragen zur Stadtteilentwicklung an die Gebietsentwickler wenden. Zudem können die Räume von Vereinen und Initiativen für Veranstaltungen genutzt werden.

Neben der Gebietsentwicklung werden weitere Initiativen und Einrichtungen die Räumlichkeiten nutzen, darunter die Verbraucherzentrale Hamburg, der Integrationsrat Harburg und das „Kulturwohnzimmer“, eine Aktion von Studierenden des Studiengangs „Arts&Change“ der Medical School Hamburg im Binnenhafen.

"Das RISE-Gebiet Harburger-Innenstadt/Eißendorf-Ost verfügt nun über eine zentrale Anlaufstelle für alle Interessierten", sagte Harburgs Sozialdezernentin Dr. Anke Jobmann in ihrer Begrüßungsrede und betonte: "Neben dem eingesetzten Quartiersbeirat und dem Verfügungsfonds bieten sich ab sofort zusätzliche  Mitwirkungsmöglichkeiten für Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers und für verschiedenste Akteure."

Die Sprechzeiten der Gebietsentwicklung sind montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr. Zusätzlich können auch individuelle Termine vereinbart werden. Die Mitarbeiter sind in Kürze unter der Telefonnummer 040/43 13 93 8 40 zu erreichen.

Der Integrationsrat Harburg ist jeden ersten und dritten Montag von 16.30 bis 18:30 Uhr vor Ort. Das Kulturwohnzimmer öffnet täglich von 14 bis 20 Uhr.  (cb)

Harburgs Sozialdezernentin Dr. Anke Jobmann und steg-Geschäftsführer Martin Brinkmann. Foto: Christian Bittcher