Neugraben – Die Pläne für Neubauten, darunter ein neues Verwaltungsgebäude, stoßen bei der Bürgerinitiative Neugraben Fischbek auf Vorbehalte. Dort geht

die Befürchtung um, dass durch zu hohe und planerisch lieblose Bauten der Charakter Neugrabens zerstört wird. Zuletzt sei man von der Aussage der IBA überrascht worden, dass im Bereich des Neubaugebietes Fischbeker Reethen drei Hochhäuser mit bis zu acht Geschossen geplant seien. Seitens der Bürgerinitiative fordert man eine maximale Bauhöhe von fünf Geschossen. Ausnahmen davon sollte es nur im Bereich des S-Bahnhofs geben, wo auch der neue Verwaltungsbau entstehen soll. Planungen sehen eine Höhe von acht Etagen vor, davon ein Technikbereich im obersten Stockwerk. Obwohl die Pläne noch vage sind, hat die Bürgerinitiative auch hier Forderungen. Die Behörden sei aufgerufen, für alle kommenden Gebäude Wettbewerbe mit prominent besetzten Jurys auszurufen. Es gelte den „Eindruck einet tristen Vorstadt zu vermeiden“.

Die Medaille hat, wie immer, zwei Seiten. Architektenwettbewerbe treiben die Kosten für Neubauten nicht unerheblich in die Höhe. Bei dem Verwaltungsneubau würde dazu die Stadt in die Tasche greifen müssen. Die stadteigene Sprinkenhof wird das Gebäude auf einem städtischen Grundstück planen. Für angrenzende Bauten müssten Investoren gefunden werden. zv