Eißendorf - Es war eine kleine Abordnung, die sich zum Volkstrauertag auf Einladung der CDU bei den Soldatengräbern auf dem Neuen Friedhof

an der Bremer Straße eingefunden hatte, um mehr als 72 Jahre nach Ende des letzten Weltkrieges den Toten der Kriege und der Gewaltherrschaft zu gedenken. Die Zeiten, in den noch viele Menschen zu der Veranstaltung kamen, die seit 1952 auf das Ende des Kirchenjahres gelegt wurde, ist vorbei. Heute sind es vor allem "Offizielle", die teilnehmen. Direkte Angehörige von gefalnnenen Soldaten oder Opfern der Gewaltherrschaft, darunter auch die Toten der Bombenangriffe auf Harburg im Zweiten Weltkrieg, die früher das Bild des Volkstrauertags auf dem Harburger Friedhof prägten, sterben ebenso aus, wie die Inschriften auf den velen Sandsteinkreuze auf den Soldatengräbern verblassen. Auf dem Friedhof sind 491 Soldaten bestattet, fast zu gleichen Teilen Gefallene aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Dort liegen auch elf Militärangehörige, die im März 1920 beim Kapp-Putsch ihr Leben verloren. zv