Hospiz

Harburg - Die Überraschung war gelungen: Professor Rudolf Töpper, Ärztlicher Direktor der Asklepios-Klinik Harburg und Mitglied im Kuratorium

des Hospizes für Hamburgs Süden, übergab der verblüfften Hospizleiterin Britta True beim Jahrestreffen des Gremiums eine Spende der Klinik für die DRK-Einrichtung in Langenbek.

„Ich freue mich, im Kuratorium mitzuarbeiten und heute außerdem diese Spende für die Hospizarbeit übergeben zu können“, sagte Töpper, der die Mitglieder zum Jahrestreffen in die Räume der Asklepios-Klinik eingeladen hatte. Mit dabei waren auch Hospiz-Schirmherrin Bettina Tietjen, DRK-Präsident Lothar Bergmann und für den Fachbeirat des Hospizes Dr. Heike Buck. Das Kuratorium unterstützt das Harburger Rote Kreuz als Hospiz-Träger darin, den Hospiz-Gedanken in die Öffentlichkeit zu tragen. Ihm gehören neben Töpper und dem Vorsitzenden Peter Wigger außerdem Professor Garabed Antranikian, Peter Becker, Gerrald Boekhoff, Andreas Dey, Dr. Herlind Gundelach, Professor Elmar Lampson, Melanie-Gitte Lansmann sowie Nicole Maack an.

Hospizleiterin Britta True berichtete bei dem Treffen über wichtige Ereignisse des vergangenen Jahres und stellte dabei einige Besonderheiten in den Vordergrund. So hat es zahlreiche Film- und Radioaufnahmen im Hospiz gegeben, insbesondere im Zusammenhang mit der NDR-Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“. Aus der daraus resultierenden Spendensumme konnte das Hospiz ein Fahrzeug anschaffen, das auch Rollstühle transportieren kann. Dadurch ist es nun möglich, auch schwerstkranken Gästen, die noch einmal einen bestimmten Ort in der Umgebung besuchen möchten, diesen Herzenswunsch erfüllen zu können.

Besonders beleuchtet wurde zudem die Zusammenarbeit zwischen dem DRK-Hospiz in Langenbek und der Asklepios-Klinik Harburg. An dieser Schnittstelle hat der palliative Dienst der Klinik mit zahlreichen spezialisierten Pflegekräften, Ärzten, Sozialarbeitern und Seelsorgern eine besonders bedeutende Funktion.

Hospizleiterin Britta True hob hervor, wie wichtig im Hospiz die Begleitung durch Ehrenamtliche ist. Christine Heyduck, die ehrenamtlich im Hospiz tätig ist, schilderte die Aufgabe so: „Wir setzen uns zu den Hospizgästen und auch zu den Angehörigen, wir schenken ihnen unsere Zeit. Wir haben Zeit zum Reden, zum Zuhören oder um gemeinsam einfach nur so zu sitzen. Das kann eine große Hilfe sein in der besonderen Situation, wenn das Ende eines Lebens naht.“ „Den Tagen Leben geben bis zuletzt“: Dieses Motto der Hospizarbeit wurde in besonderer Weise erfüllt durch eine Hochzeit, die vor einigen Wochen im Hospiz stattgefunden hat.

Das Hospiz für Hamburgs Süden bietet Platz für zwölf Gäste in der letzten Lebensphase. Der Aufenthalt ist für die Gäste kostenlos. Einen Teil der laufenden Kosten muss das Harburger Rote Kreuz aus Spenden finanzieren.

DRK-Spendenkonto:
„Hospiz für Hamburgs Süden“
IBAN: DE 57 200505 50 1262 208 208
BIC: HASPDEHHXXX.