Harburg –  Der Abrissbagger ist da. Seit Tagen schon wühlt und kneift sich die gelbe Maschine durch die „Kersche“. 1895 als Bürgertöchterschule II und III an der Bennigsenstraße

(damals  3. Bergstraße) gegründet, hatte die Schule 1966 weitere Räume  im Neubau an der Kerschensteinerstraße bezogen, den Haupteingang auch dorthin verlegt und gleich auch den Namen entsprechend geändert.

Heute, 51 Jahre später, ist Schluss an der Kerschensteinerstraße. Die Schule ist in die ehemalige Sprachheilschule an der Baererstraße im Göhlbachtal gezogen – und hat damit Platz gemacht für die benachbarte Goethe-Schule.

Mit 1650 Schülern  ist die Goethe-Schule eine der größten Schulen Hamburgs. Sie bekommt in den kommenden Jahren für rund 22 Millionen Euro weitere zeitgemäße Räume. Neben einem neuen Hauptgebäude an der Eißendorfer Straße werden auf dem Areal der ehemaligen „Kersche“ Räume für den Schwerpunkt Naturwissenschaften entstehen. ag