Sportband

Neugraben - Mit einem Sport- und Spielfest, an dem auch mehrere Sportvereine aus dem Süderelbe-Raum mitwirkten, ist am Montagnachmittag das

neue Sport- und Spielband im Neubaugebiet Vogelkamp Neugraben eingeweiht worden. Nach einem Halben Jahr Bauzeit übergab damit der Projektentwickler IBA Hamburg die Anlage an die Öffentlichkeit, denn die Anlage kann von allen Menschen kostenfrei genutzt werden.

Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und die Geschäftsführerin der IBA Hamburg, Karen Pein, drückten bei strahlendem Sonnenschein auf den Startknopf der Anlage, die sofort von mehreren hundert Menschen in Beschlag genommen wurde. Außerdem zeigte die Parkour-Gruppe "Untaimed" eine Kostprobe ihres Könnens und bot anschließend Parkour-Workshops an.

Die Anlage ist nicht nur in Hamburg einzigartig: Auf 350 Meter Länge erstreckt sich auf der südlichen Seite des fünf Hektar großen Quartierparks im Vogelkamp Neugraben die Anlage. Es reihen sich ein Kinder- und Sandspielplatz, ein Multifunktionsfeld für Fuß- und Basketball, ein über 500 Quadratmeter großes Beachvolleyball-Feld und eine moderne Parkour Sportanlage sowie diverse Schaukeln, Sitzgelegenheiten und Tischtennisplatten aneinander.

Im Westen befindet sich zudem ein Abschlagspiel für das historische Hamburger Kibbel-Kabbel-Spiel. Um das Gelände herum gibt es außerdem zwei markierte Laufstrecken über 1000 und 750 Meter.

"Der gesamte Süderelbe-Raum kann von dem neuen Sport- und Spielband profitieren", sagte Karen Pein. Und in Richtung der Kinder und Jugendlichen aus dem Quartier sagte sie bei der Eröffnung: "Es ist eure Anlage. Geht damit gut um und achtet auch darauf, dass andere damit gut umgehen und nichts kaputt machen."

"Hier ist etwas ganz besonderes entstanden", sagte Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, der betonte:  "Das Sport- und Spielband stellt einen entscheidenden Meilenstein in der Parkanlage des Quartiers Neugraben Vogelkamp dar." Wie viel Geld in die neue Anlage investiert wurde, wurde nicht bekannt gegeben.  (cb)

Die Parkour-Gruppe "Untaimed" gab eine Kostprobe ihres Könnens und bot anschließend Workshops an. Foto: Christian Bittcher

Im Westen befindet sich zudem ein Abschlagspiel für das historische Hamburger Kibbel-Kabbel-Spiel. Foto: Christian Bittcher