Harburg - Die am ersten Abend des Binnenhafenfestes ausgefallene Drehbrücke funktioniert wieder. Mitarbeiter der Hamburg Port Authority (HPA)

reparierten den Schaden. Sie ersetzten ein Elektronikteil, das ausgefallen war. Es war am Wochenende nicht aufzutreiben gewesen. Jetzt, so die Wirtschaftsbehörde, werden zwei Ersatzteile für solche Fälle eingelagert.

Elektronikprobleme sind nicht neu bei der Pannen-Brücken. Letzten September war die Drehbrücke ausgefallen, weil die Sensorik Fehler meldete, die es nicht gab. Die hatte bereits im Juni dazu geführt, dass die Brücke ausfiel. Und auch am 6. Mai drehte sich erstmals bei der knapp zwei Wochen zuvor eröffnete Drehbrücke nichts. Die Brücke, so hatte sich schnell herausgestellt, war nicht sommertauglich. Bei gutem Wetter mit etwas höheren Temperaturen dehnt sich das Metall aus. Das hatte zu dem Problem geführt. Damals hatte man bei der Behörde von einer einjährigen Einlaufphase gesprochen, um dies als "Kinderkrankheiten" der Konstruktion abzustellen. Mittlerweile heißt es, dass die Einlaufphase zwei Jahre dauere.

Am Sonnabend hatte das vor allem am Abend Auswirkungen auf das Binnenhafenfest. Auf dem Lotseplatz war wesentlich weniger los als auf dem Kanalplatz. Am Sonntag nahmen viele Besucher den Weg durch die festfreie Zone über die Klappbrücke an der Blohmstraße. Zusätzlich gab es mehr Boote für den Shuttledienst. zv