Haben den Hut an den Nagel gehängt: Der Schützenverein Langenbek. Foto: jojoLangenbek - Mit dem großen Zapfenstreich am Freitag endete die Geschichte des Schützenvereins Langenbek. Der Verein löst sich wegen zu geringer Mitgliedszahlen auf. Das Schützenfest an der Winsener Straße gehört damit der Vergangenheit an.
Der Nachwuchs - auch in Langenbek der vorderste Grund für das Aus. "Allerdings wäre da erst in vier fünf Jahren zum großen Problem geworden", sagt der 1. Vorsitzende Karl Ludwig Feiner. Die Kündigung des eigenen Schießstandes war der Grund, weshlab der 113 Jahre alte Verein bereits jetzt die Pforten schließn muss. Zum Zapfenstreich am Freitag kamen aber noch 220 Gäste von befreundeten Vereinen, um den SV Langenbek das "letzte Geleit" zu geben. Am Ende waren noch 58 Schützen Mitglied, 15 von ihnen aktiv. Nach dem SV Wetternstrand, der bereits im vergangenen Jahr seine Auflösung bekannt gab, ist der SV Langenbek nun der zweite Verein innerhalb des Schützenkreises Harburg Stadt, der seine Fahnen niederlegt. Die Mitglieder verteilen sich auf der umliegenden Nachbarvereine (jojo)