Harburg – Der Fünf-Jahres-Mietvertrag für das Wohnschiff „Transit“ läuft Ende 2019 aus und wird nicht verlängert. Das hatte Anselm Sprandel, Leiter des

Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge“ (ZKF), noch im März vor den Mitgliedern des Harburger Sozialausschusses verkündet. Ist das dann aber wirklich das Aus für die teure Immobilie im Lotsekanal? Von besorgten Nachbarn des Wohnschiffs im Binnenhafen war in den vergangenen Tagen immer wieder zu hören, es gebe Pläne, das Schiff zu kaufen, um damit die monatlichen Mietzahlungen in Höhe von 122.670 Euro zu stoppen. Bis Ende des 2019 müsste die Stadt insgesamt 7,36 Millionen Euro an den niederländischen Schiffseigner zahlen.

So wird es wohl auch sein, denn ZKF-Sprecherin Kerstin Graupner sagt auf Anfrage von harburg-aktuell: „Über einen Kauf ist uns nichts bekannt.“ Und auch Yvonne Ehnert, Sprecherin des Soziadienstleisters fördern & wohnen, der die Folgeunterkunft auf dem Wohnschiff betreibt, beendet alle Spekulationen über die Zukunft der „Transit“ im Binnenhafen: „Ein Kauf des Wohnschiffs wird nicht in Betracht gezogen.“ ag