Moorburg - Als Begegnungsstätte für "kreativen Austausch". soll das Haus am Nehusweg 1 nach einer Sanierung durch die SAGA dienen. Klingt toll. Ist aber Quatsch. Das findet Rainer Börnsen,

einer von nicht einmal 700 Menschen, die aktuell in Moorburg wohnen. Der Grund: Der Ortsteil ist nach seiner Einschgätzung überversorgt.

Laut Börsen wird gesamte ehemalige Gebäude der Grundschule in Moorburg vom "elbdeich e. V." genutzt, um "eine Plattform für Kunst, Kultur, Musik, Sport, Spaß und Jugendarbeit" zu schaffen. Dem Verein steht unter anderem die 150 Quadratmeter große Pausenhalle der Schule für Veranstaltungen zur Verfügung. Er wird über Kulturmittel des Bezirks gefördert.

Es gibt den Schützenhof "Moorkathen" als tradierter Ortstreffpunkt im weitesten Sinne. Er bestehe zwar noch, werde aber von der SAGA nicht saniert und würde kaum genutzt. Es gibt dort unter anderem einen großen Saal für mehrere hundert Personen. Weitere Möglichkeiten für Treffpunkte seien im Restaurant "Wasserturm" und im Gemeindehaus.

Er vermutet, dass trickreich versucht wird, eine notwendige kompolette Sanierung des Gebäudes am Nehusweg zu vermeiden, so zu verhiundern, dass wieder nutzbarer Wohnraum entsteht und gleichzeitig den Eindruck zu erwecken, dass das aus positiven Gründen geschieht. zv