Erstaufnahme

Harburg - Dank großzügiger Spenden konnte das Harburger Rote Kreuz ein lang ersehntes mobiles Fußballfeld für die Flüchtlingsarbeit

anschaffen. Die Fläche kommt derzeit noch in der Erstaufnahmeunterkunft Neuland II zum Einsatz und erfreut sich vor allem bei den jungen Bewohnern großer Beliebtheit.

Davon konnten sich Vertreter der Stiftung für Stifter der Sparkasse Harburg-Buxtehude jetzt vor Ort überzeugen. Sie hatte die Anschaffung mit 1.500 Euro unterstützt. Weitere großzügige Spender waren Airbus Glückspfennig und die Berenberg Kids Stiftung.

"Die Bewohner der Unterkunft und das DRK-Team in der Einrichtung sind sehr glücklich über das Fußballfeld. Es wird von den Kindern und Jugendlichen besonders eifrig genutzt", erklärt Theresa Markschies, Bereichsleiterin Soziale Dienste beim DRK-Kreisverband Harburg, dem Betreiber der Einrichtung. Das Harburger Rote Kreuz betreibt derzeit sechs Erstaufnahmen sowie eine Folgeunterunterkunft. Die Unterkunft Neuland II in Harburg wird laut Beschluss des Hamburger Senats Ende Februar geschlossen und danach für eine andere Verwendung umgerüstet.

Mit der Schließung der Erstaufnahme wird das gespendete mobile Fußballfeld jedoch keinesfalls überflüssig: Es zieht in eine andere DRK-Erstaufnahme um. "Wir sind sehr froh, dass wir uns für eine mobile Lösung entschieden haben", so Bereichsleiterin Theresa Markschies. "

Kinder  und Jugendliche der gegenüber gelegenen DRK-Unterkunft Neuland I nutzten das unter einem schützenden Dach auf dem Vorplatz des ehemaligen Großmarktes aufgebaute Fußballfeld ebenfalls häufig, um dort zu kicken. Die DRK-Sozialarbeiter Inga Behrens und Jan Gefe berichten von den vielen positiven Effekten: "Die Kinder und Jugendlichen toben sich nicht nur aus, sie lernen dabei auch etwas über Fairplay. Der Sport verbindet alle, unabhängig vom jeweiligen Herkunftsland."

Bernd Meyer und Joachim Bode aus dem Regionalbeirat der Stiftung für Stifter der Sparkasse Harburg-Buxtehude zeigten sich beim Besuch vor Ort beeindruckt und begeistert. "Wir freuen uns, mit unserer Spende dazu beitragen zu können, dass Kinder und Jugendliche beim Fußballspielen ein Stück Normalität erleben", erklärten die Spender. "Gut zu wissen, dass das mobile Fußballfeld auch weiterhin in der Flüchtlingshilfe des DRK Harburg zum Einsatz kommen wird."  (cb)