Sternsinger

Harburg - Ein gutes Omen für das neue Jahr: Die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Maria - St. Joseph haben am Dienstag das Harburger Rathaus besucht und den

Segen Gottes gebracht. Empfangen wurden die Sternsinger um die Heiligen Drei Könige und das Kamel Hedwig von Robert Timmann, den stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirksversammlung und Bezirksamtsleiter Thomas Völsch.

Die neunjährige Eleanor stieg in diesem Jahr auf die Leiter, um mit gesegneter Kreide das Zeichen "20*C+M+B*17“ an die Tür des Großen Sitzungssaals zu malen. Nach dem Lied "Für die Kinder dieser Erde" spendierten die beiden Vertreter des Harburger Rathauses nicht nur viele Süßigkeiten, sondern steckten eine großzügige Spende in die Spendendose.

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit!“
heißt das Leitwort des 59. Dreikönigssingens. Diesmal geht es um den Klimawandel und was er zum Beispiel in der Turkana verursacht. Die Familien dort haben nichts zum Klimawandel beigetragen, müssen aber mit den schlimmen Folgen leben. Die Sternsinger wollen mit dem gesammelten Geld vor Ort helfen.

Auch in diesem Jahr möchten viele Menschen in Harburg von den jungen Sternsingern das Kreidezeichen „20*C+M+B*17“ an die Tür gemalt und so den Segen „Christus Mansionem Benedicat - Christus segne dieses Haus" bekommen.

"Mehr als  100 Haushalte haben wir schon besucht",  sagte ein der Betreuerinnen gegenüber Harburg-aktuell. Das Problem: "Es gibt in Harburg immer weniger Kinder, die bei der Aktion mitmachen möchten." Am Donnerstag werden die Harburger Sternsinger noch die Rotarier und das Heimfelder Hotel Lindtner besuchen, am Freitag statten sie der Harburger Schützengilde einen Besuch ab.  (cb)

Die Sternsinger vor dem Harburger Rathaus Foto: cb