Langenbek – Östlich des Neubaugebiets Auf den Bengen im Ortsteil Langenbek soll eine weitere Unterkunft für Flüchtlinge entstehen. Läuft alles nach Plan der

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) werden dort schon in der zweiten Jahreshälfte bis zu 240 Personen einziehen. Ein entsprechendes Schreiben von Staatsrat Jan Pörksen ist jetzt in der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung und im Büro von Bezirksamtsleiter Thomas Völsch eingegangen.

Der Bezirk hat jetzt bis Mitte Februar Zeit, seine Argumente für oder gegen die Unterkunft zu formulieren, in der öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses am 14. Februar sollen sie abschließend behandelt werden. Eine Ablehnung des Standorts ist allerdings wenig wahrscheinlich, den Pörksen schreibt: „Die Fläche ist bereits seit Anfang 2016 beim Zentralen Koodinierungsstab Flüchtlinge in Prüfung und wurde seitens der Bezirkspolitik in Harburg als Ersatz für den damals geplanten Standort am Leuchtkäferweg vorgeschlagen.“ Zusätzlich sei diese Fläche im Rahmen des Projekts „Finding Places“ von Teilnehmern des Harburg-Workshops vorgeschlagen worden.

Von dem rund 15.000 Quadratmeter großen städtischen Grundstück können mit Rücksicht auf den Naturschutz nur 6045 Quadratmeter bebaut werden. Auf dieser Fläche werden elf zweigeschossige Modulbauten errichtet, zehn dieser Gebäude sind als Wohnhäuser geplant. Sie haben jeweils vier abgeschlossene Wohneinheiten mit drei bis vier Zimmern. Im elften Gebäude  werden  die Verwaltung (Träger: fördern & wohnen) und Räume für Beratung und Gemeinschaftsaktivitäten untergebracht. ag