Neugraben - Die scheinbar unendliche Geschichte um die Ausschreibung der Folgeunterkunft Am Aschenland II ist beendet. Das DRK-Harburg,

von Anfang an im Gespräch, soll die Einrichtung betreiben, in der über 700 Flüchtlinge wohnen sollen. Damit hat sich das DRK mit seinem Konzept gegen neun andere Bewerber aus ganz Europa durchgesetzt. Jetzt sollen die Bewohner möglichst schnell einziehen.

Um die Flüchtlingsunterbringung an dem Standort war lange gerungen worden. Ursprünglich war vorgesehen worden, dort gut 3000 Menschen unterzubringen. Die Bürgerinitiative hatte das verhindert und eine Höchstgrenze von 1500 Flüchtlingen für den Stadtteil erstritten. Zur vonb der Finanzbehörde durchgeführten Ausschreibung, um die man sich bis Ende September bewerben konnte, war es erst im Frühjahr dieses Jahres gekommen.

Der Kreisverband Hdes DRK betreibt sechs Erstaufnahmen für Asylsuchende im Hamburger Stadtgebiet. Die erste DRK-Einrichtung südlich der Elbe wurde im November 2014 in Wilhelmsburg eröffnet. Auch gegenüber der Folgeunterkunft Am Aschenland II, am Geutensweg 30, betreibt das Harburger Rote Kreuz seit September 2015 eine Erstaufnahme in einem ehemaligen Baumarkt. zv