Borgfelde - Es war nicht nur lecker anzusehen, was die Lehrlinge der Gewerbeschule G3, die ihre Ausbildung zum Bäcker machen,

an Lebkuchenhäusern hergestellt hatten. Harburger werden auch viele der Fassaden auf den ersten Blick bekannt vorkommen. Denn beim sechsten Lebkuchenwettbewerb, bei dem es die Aufgabe ist architektonische Wahrzeichen der Hansestadt aus Lebkuchen nachzubilden, lautete in diesem Jahr das Thema „Harburg“.

Die von den Bäckerlehrlingen gemachten Lebkuchenhäuser. Foto: zv

Herausragend und besonders fein interpretiert hatte Sabrina Albrecht, Auzubi bei Café Luise – kleine Bäckerei in Fuhlsbüttel, das um 1630 erbaute Fachwerkhaus mit Giebel, das noch heute in der Neuen Straße steht. Auch viele andere Gebäude, teilweise moderne, wie der Kaispeicher am Veritaskai, aber vor allem historische Gebäude, wie der Goldene Engel, die 1862 erbaute Ratsapotheke am Schloßmühlendamm, deren Eingang zwei Gusseiserne Löwen zieren, gibt es als Lebkuchenhaus.

Das Lebkuchenhaus, das jetzt bei Jahneke steht. Foto: zv

Eines der Häuser, die Lebkuchenversion von dem Fachwerkhaus in der Lämmertwiete, in dem das H-Burger ist, gibt es an der Eißendorfer Straße bei der Bäckerei Janeke zu sehen. Der Chef Anton Rutterschmidt hat es ersteigert. Gemacht wurde das Lebkuchenhaus von Mathilde Duma, Praktikantin aus Frankreich, die im Rahmen eines Austausch hier ist. Versteigert wurden auch alle anderen Lebkuchenhäuser. Der Erlös wird gespendet. zv

Das Vorbild von diesem Lebkuchenhaus steht am Großen Schippsee. Foto: zv