Harburg - Zwei Millionen Euro macht der Bund für die dem Denkmalschutz gerecht werdende Sanierung des Bornemannschen Haus an der Harburger Schloßstraße locker. Das Geld kommt aus dem

Kulturetat des Bundes, der für 2017 angehoben wurde. Stark gemacht für die Sanierung des Gebäudes hatten sich die Hamburger Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD) und Rüdiger Kruse (CDU). Das 1565 gebaute Bornemnnsche Haus gehört zu den ältesten Gbäuden Hamburgs. Bereits 1941 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Seit 2013 steht das Fachwerkhaus leer, dass dem Unternehmen HC Hagemann gehört. Das Bauunternehmen hatte 2013 ein Konzept vorgestellt, nach dem das Gebäude samt neuem Anbau zu einem Hotel umgebaut wird. Die Pläne scheiterten am Denkmalschutz. Zu viel hätte im Gebäude verändert werden müsse. Konkret wären Wände des im Inneren sehr kleinteilig gebauten Bornemannschen Hauses eingerissen worden. Jetzt soll das Gebäude für vier Millionen Euro saniert werden. Damit muss der Eigentümer ebenfalls zwei Millionen Euro für die Sanierung aufwenden. Das Gebäude soll anschließend als günstiger Wohnraum für Auszubildende dienen.

260.000 Euro konnten die beiden Abgeordneten aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes für die 110 Jahre alte Honigfabrik in Wilhelmsburg locker machen, in der ein selbstverwaltetes Kulturzentrum ist. Dort stehen verschiedene Sanierungen am Gebäudekomplex an zv