Harburg - Unzählige Lichter beim Laternenumzug der Harburger Schützengilde und ein schönes Feuerwerk, gezündet auf dem Dach der Harburg Arcaden, haben

am Sonntagabend für einen gelungenen Abschluss des vierten Verkaufsoffenen Sonntags gesorgt.

Schmuddelwetter war zunächst angesagt, als die Geschäfte der City um 13 Uhr öffneten. Das typisches Novemberwetter sorgte daher für großen Andrang in den Centern. Mehr als 30.000 Besucher strömten nach Schätzungen des Citymanagements in die Harburger Innenstadt, so dass nachmittags kaum noch Parkplätze zu finden waren. Wärend es drin voll war, war draußen wenig los. Dazu wurden Out-Door Aktionen, wie Bungee-Jumbing und Hüpfburg, wegen des schlechten Wetters dagegen kurzfristig abgesagt.

Die Aktionen zum verkaufsoffenen Sonntag begannen schon am Sonnabend mit den Lionstagen im Phoenix Center. Bereits zum neunten Mal fand die gemeinsame Charity-Aktion der vier Harburger Lions-Clubs mit einer großen Tombola zugunsten des Kennedyhauses im Phoenix Viertel, der Freiluftschule Neugraben und dem Kinderbauernhof in Kirchdorf Süd statt. Im vergangenen Jahr waren so durch Losverkauf und Spenden rund 19.000 Euro zusammen gekommen.

Als Vorbereitung für den großen Laternenumzug boten die Harburg Arcaden am Sonnabend und Sonntag kostenlos Laterne basteln und Schminken für alle Kinder an. "Die Aktion wurde an beiden Tagen super angenommen. Am Sonntag um 16 Uhr war der Bastelvorrat für die mehr als 200 Laternen bereits aufgebraucht", sagte Melanie Wittka, Centermanagerin der Harburg Arcaden, gegenüber harburg-aktuell.

Die Stimmung war super: Tausende Laternenläufer waren bei Hamburg größtem Laternenumzug dabei. Foto: cb

Nach erfolgreichem Shopping und Bastelprogramm startete um 18.15 Uhr Hamburgs größter Laternenumzug, ein Sternenmarsch aus vier Richtungen, begleitet von insgesamt neun Spielmannszügen. Dieser endete vor der wunderschönen Kulisse des historischen Harburger Rathauses. Zur Begrüßung der ankommenden Laternenzüge standen zwei beleuchtete Stelzenläuferinnen neben den Fackelträgern der Schützengilde Spalier und begeisterten die kleinen und großen Teilnehmer, die nach und nach den Rathausplatz füllten.

"Weit über 6.000 Laternegänger waren begeistert vom wundervollen Abschluss des traditionellen Laternenumzugs der Gildeschützen", freute sich Harburgs Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann, die hinzufügte: "In diesem Jahr übertraf das großartige Feuerwerk alles bisher da gewesene. Die beiden Sponsoren Sparkasse Harburg-Buxtehude und Harburg Arcaden hatten gemeinsam für die Steigerung der bunten Farbenpracht gesorgt."

Der nächste verkaufsoffene Sonntag soll am 29. Januar sein. Dann wird es in Harburg ein Wikinger-Fest geben. Neue gesetzliche Regelungen mit höheren Auflagen fordern von den Veranstaltern deutlich höhere Anforderungen an die eigentlichen Aktionen, die nicht mehr "Begleitprogramm" sondern eigentlicher Dreh- und Angelpunkt des Tages sein müssen. Erst am am vergangenen Donnerstag hatte man auf einer gemeinsamen Sitzung mit der Verwaltung nach Ansätzen gesucht, die zukünftige Genehmigungen möglich machen. In Wuppertal musste der verkaufsoffene Sonntag, der ebenfalls für den 6. November geplant war, nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes abgesagt werden, nachdem die Gewerkschaft Verdi dort geklagt hatte. Auch in Stuttgart oder Gießen mussten die verkaufsoffenen Sonntage nach Klagen abgesagt werden. (cb/zv)

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