Heimfeld - Eigentlich, ja eigentlich werden beim traditionellen Grünkohlessen im Privathotel Lindtner die neuen Knopfsergeanten vorgestellt. In diesem Jahr

wurden keine goldenen Wappenknöpfe den neuen Mitgleider der Garde des Königs an den Kragen der Schützenjoppe geheftet. Es gibt, erstmalig seit Schützengedenken, keine neuen Mitglieder. Dabei existiert die Knopfsergeantenvereinigung bereits seit 1888. Seitdem wurden jedes Jahr vier neue "Knöpfe" vorgestellt, von denen drei von den Deputierten und einer vom König vorgeschlagen werden. Nur 2013 waren es zwei neue Knopfsergeanten, die vorgestellt wurden. Diesmal, so musste Arik Petrich, seit diesem Jahr Knopfsergeantenmajor und Erster Vorsitzender der Vereingung, feststellen, dass es diesmal keine geeigneten Kandidaten gab.

Knopfsergeant kann nur werden, wer sich als Schütze besonders um das Schützenwesen verdient gemacht hat. Dasss das keine leere Worthülse ist, hat die Knopfsergeantenvereinigung in diesem Jahr gezeigt.

Dafür wurden vier langjährige Mitglieder der Vereingung ausgezeichnet. Jürgen Bergmann und Bernd Gössler wurden für 40 Jahre, Karl-Heinz Böttcher und Peter Aldag für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Knopfsergeantenvereinigung ausgezeichnet. zv